FDP.Die Liberalen Bremgarten b. Bern

FDP. Die Liberalen
PLR. Les Libéraux-Radicaux

Liberale Berner Thesen

 

Positionierung der FDP des Kantons Bern zu den folgenden Themen:

Staat und Institutionen

Bildung und Kultur

Gesellschaft, Familie und Soziales

Wirtschaft und Arbeit

Finanzen und Steuern

Umwelt, Wohnen und Leben

Gesundheit

Verkehr und Energie

Recht und Sicherheit

In der Schweiz ist die FDP die einzige Partei, welche den Liberalismus zur Grundlage der Politik gemacht hat. Das Fundament der FDP bilden unsere abendländische Kultur und unsere anerkannten Werte: Freiheit, Eigenverantwortung, Chancengleichheit und Solidarität mit den Schwachen. Im Mittelpunkt steht das Bild des mündigen Menschen und dessen Recht, sein Leben nach eigener Vorstellung zu gestalten.

Für Freisinnige ist die Freiheit Masstab ihrer politischen Entscheidungen. Sie wählen stets jene Lösung, welche die Freiheit am besten garantiert. Denn Freiheit eröffnet Chancen und schafft eine offene und positive Grundhaltung gegenüber Veränderungen und Neuem.

Freiheit bedeutet Eigenverantwortung. Freisinnige Politik verlangt von den Menschen, dass sie Verantwortung für sich und ihr Verhalten übernehmen. Das heisst auch: aktive Beteiligung am politischen Geschehen.

Eine freie und eigenverantwortliche Wirtschaftsordnung erfordert freien Wettbewerb, eine offene Marktwirtschaft, das Eintreten für Eigentum und eine begrenzte Staatstätigkeit. Eigenverantwortung verlangt schliesslich nach Gesetzestreue, Transparenz und Redlichkeit in allen Bereichen des Lebens.

Chancengleichheit bedeutet gleiche Startchancen, nicht Ergebnisgleichheit. Alle Menschen sollen dieselben Möglichkeiten haben, sich zu entwickeln. Vorrechte einzelner Gruppen, Diskriminierung und Rassismus lehnen Freisinnige ebenso ab, wie Gleichmacherei und staatliche Bevormundung.

Freisinnige fühlen sich den Schwachen in unserer Gesellschaft gegenüber verpflichtet. Im Zentrum steht stets die Hilfe zur Selbsthilfe.

Der Kanton Bern hat Stärken und Schwächen: Er bietet eine hohe Lebensqualität und einen einzigartigen Lebensraum, der urbanes Leben und naturnahe Erholung in nächster Nähe verbindet. Als Sitzkanton der Bundesstadt verfügt Bern über ein Reservoir an hochqualifizierten Fachkräften. Neben Dienstleistungsbetrieben und Industrie sind Gewerbe, Tourismus und Landwirtschaft wichtige Wirtschaftszweige. Dem zweisprachigen Bern kommt zentrale Bedeutung als Mittler zwischen Deutsch- und Westschweiz zu.

Der Kanton Bern zeigt aber auch Schwächen: Seine Steuer- und Abgabenbelastung etwa ist im schweizerischen Vergleich viel zu hoch, ebenso die Staatsverschuldung. Wirtschaftswachstum und -dynamik sind ungenügend, Wachstumsbrachen nur schwach vertreten. Zahlreiche Strukturen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft bedürfen der Anpassung.

Diese Schwächen sind zum grössten Teil hausgemacht. Die FDP des Kantons Bern will sie überwinden, zu einigen alten Stärken zurückfinden und so zahlreiche neue Chancen schaffen. Dazu braucht es politischen Willen, Mut, Durchhaltewillen und vor allem den Ehrgeiz, wieder zu den Besten im Lande gehören zu wollen. Bern braucht einen liberalen Schub.

In ihrer langen Geschichte hat die FDP bewiesen, das sie stets bereit ist, ihre Werte als staatstragende Partei in der täglichen politischen Arbeit umzusetzen.

Quelle: Liberale Berner Thesen, FDP des Kantons Bern

NeuSusanne Bommeli tritt zurück!

 
Vor drei Monaten musste Susanne Bommeli, Grossrätin, Bremgarten/BE, wegen einer Krebserkrankung auf das Amt der 1. Vizepräsidentin im Grossen Rat des Kantons Bern verzichten. Heute hat sie leider auch ihren Rücktritt aus dem Grossen Rat auf die Septembersession hin erklären müssen. Ihre Krankheit erlaubt es ihr nicht mehr, das Amt als Grossrätin auszuüben.

Medienmitteilung

Der FDP-Vostand und die FDP Bremgarten wünschen Susanne Bommeli viel Kraft, Mut und Zuversicht in dieser schwierigen Zeit!


 

NeuAus dem Grossen Rat

Susanne Bommeli muss aus gesundheitlichen Gründen auf das Vize-Präsidium im Grossen Rat verzichten


Wegen einer Krebserkrankung muss unsere Grossrätin Susanne Bommeli in der kommenden Session das Amt der 1. Vizepräsidentin im Grossen Rat des Kantons Bern nicht antreten. Die 59-Jährige erfüllt aber ihr Mandat als Grossrätin weiterhin.

Medienmitteilung

Die frühere Gemeindepräsidentin von Bremgarten erfuhr einen Tag vor dem Wahlsonntag Ende März, dass sie an einem bösartigen Krebs leidet. Die Erkrankung bedingt eine starke medikamentöse Behandlung, entsprechend eingeschränkt ist derzeit ihre körperliche Leistungsfähigkeit.

Darum sieht sich Susanne Bommeli nicht in der Lage, das anspruchsvolle Amt, das insbesondere auch viele zeit- und kräfteraubende Repräsentationspflichten mit sich bringt, anzunehmen. Sie bedauert diesen Entscheid sehr, wird aber ihr Know-how und ihre grosse Erfahrung weiterhin in die Arbeit der Partei und der Fraktion einbringen.

Susanne Bommeli hat sich als langjähriges Mitglied der Finanzkommission vorab in Finanz-, Volkswirtschafts- sowie in Bildungs- und Kulturfragen einen Namen geschaffen. Sie bestätigt mit diesem äusserst schwierigen persönlichen Entscheid eindrücklich, was sie auch in der Politik auszeichnet: Sie kann Prioritäten setzen, nimmt Verantwortung wahr und kämpft geradlinig mit all ihrer Kraft.

Die FDP.Die Liberalen Kanton Bern und die Grossratsfraktion wünschen Susanne Bommeli eine rasche Genesung und schätzen es ausserordentlich, dass sie ihre grosse Erfahrung weiterhin für die politische Arbeit im Grossen Rat zur Verfügung stellt.